Die Inhalte des Berichts
Der Bericht basiert auf Erkenntnissen darüber, welche Bedeutung Resilienz heute auf Vorstandsebene hat, welchen Belastungen Unternehmen realistisch standhalten können und welche Veränderungen in den Funktionen erforderlich sind, die Unternehmen widerstandsfähiger machen sollen.
1. Die Kosten der Resilienz
CEOs betrachten einen Anstieg der Beschaffungskosten um 17 % als einen akzeptablen Preis für mehr Resilienz. Allein diese Zahl zeigt, welchen Stellenwert das Thema inzwischen auf Vorstandsebene einnimmt.
2. Die Realität der Resilienz
Neun von zehn CEOs geben an, über erprobte Notfall- und Risikominderungspläne zu verfügen. Gleichzeitig könnte jedoch die Hälfte der Unternehmen operative Störungen nicht länger als drei Wochen ohne Auswirkungen bewältigen.
3. Warum Beschaffung im Mittelpunkt steht
Unternehmen sind bereit, in Resilienz zu investieren – dennoch bleiben Lieferketten anfällig. Strategien müssen entwickelt, umgesetzt und finanziert werden. Für Beschaffungsteams steigen dadurch sowohl Komplexität als auch Arbeitsaufwand.
4. KI im Einsatz – aber noch nicht am Ziel
Künstliche Intelligenz schafft bereits messbaren Mehrwert, etwa bei der Überwachung von Lieferantenrisiken, der Automatisierung von Beschaffungsprozessen und der Kostenmodellierung. Datenqualität, fehlende Kompetenzen und unklare Wirtschaftlichkeit bremsen jedoch weiterhin die Einführung.
5. Resilienz erfordert mehrere Hebel
Eine einzelne Lösung gibt es nicht. Unternehmen setzen auf eine Kombination aus enger Lieferantenzusammenarbeit, strategischer Lagerhaltung, Technologieeinsatz, Multi-Sourcing, alternativen Logistikrouten, Nearshoring und Onshoring.
6. Cyberrisiken entlang der Lieferkette
Fast die Hälfte der großen globalen Unternehmen war in den vergangenen zwei Jahren von einer durch Lieferanten verursachten Cyberstörung betroffen. Weniger als die Hälfte hat ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber einer zukünftigen Cyberkrise umfassend getestet.
Kennzahlen auf einen Blick